Irrational Procrastination Scale (IPS) - Prokrastionationsfragebogen

Piers Steel (2007)

Beschreibung


Die Irrational Procrastination Scale (IPS) von Piers Steel (2007) ist ein hervorragendes, ökonomisches Instrument. Die IPS adressiert den Prozess der Selbstregulation – also das unnötige Aufschieben von beabsichtigten Handlungen trotz des Wissens um negative Konsequenzen.

Auswertung & Interpretation

Die IPS liefert ein Maß für die "Irrationalität" des Aufschiebens. In der Forschung (Steel, 2010) ergeben sich oft folgende Durchschnittswerte:


Punktwert Interpretation

9 – 19: Geringe Prokrastination: Diese Personen setzen Vorhaben meist zeitnah um.

20 – 30: Durchschnittliche Prokrastination: Gelegentliches Aufschieben, das im Alltag meist noch bewältigt wird.

31 – 45: Hohe Prokrastination: Chronisches Aufschieben mit deutlichem Leidensdruck und negativen Konsequenzen für Wohlbefinden und Leistung.

Für eine feinere Abstufung:

0 bis 11 = Niedrige Prokrastination

12 bis 15 = Durchschnittliche Prokrastination

16 bi 23 = Mäßige Prokrastination

24 bis 28 = Überdurchschnittliche Prokrastination

29 bis 36 = Starke Prokrastination

Über 36 = Sehr starke Prokrastination

Für Notfälle

Solltest du dich dich oder eine dir nahestehende Person in einer akuten Krise mit lebensmüden Gedanken befinden, wähle bitte umgehend die 112.

Die Telefonseelsorge ist außerdem rund um die Uhr für dich erreichbar – kostenfrei und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

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