Die tiefenpsychologische psychotherapeutische Arbeit basiert auf der Annahme, dass psychisches Leiden Ausdruck innerer unbewusster Konflikte ist. Diese Konflikte haben häufig ihren Ursprung in frühen Beziehungserfahrungen und Entwicklungssituationen. Symptome werden als Ausdruck von Lösungsversuchen verstanden. In der Behandlung wird versucht, die Entstehungsbedingungen der Problematik nachvollziehbar zu machen und dadurch Veränderungen zu ermöglichen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der begleitenden Elternarbeit. Diese umfasst die gemeinsame Reflexion der familiären Dynamik sowie der möglichen Bedeutung kindlicher Symptome. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis zu ermöglichen und kommunikative sowie zwischenmenschliche Prozesse konstruktiv zu gestalten.
Nach erfolgtem Erstgespräch und durchgeführter psychotherapeutischer Einordnung der aktuellen Situation (Diagnostik) wird geprüft, ob ein Behandlungsbedarf besteht und ob die Praxis hierzu die richtige Anlaufstelle darstellt. Im positiven Fall erfolgt danach in der Regel die Einleitung einer Psychotherapie, die bei der Krankenkasse vorab genehmigt wird. Nach erteilter Genehmigung durch die Krankenkasse finden regelmäßige Einzeltermine mit dem Kind oder dem Jugendlichen statt. Parallel finden Elterntermine getrennt vom Einzeltermin statt, um den Veränderungsprozess des Kindes mit unterstützen zu können. Die Elterntermine finden in meiner Praxis grundsätzlich ohne das Kind oder den Jugendlichen statt. Jugendliche ab 15 Jahren haben die Möglichkeit, zu entscheiden, dass eine Behandlung ohne Einbezug der Eltern stattfinden soll, wenn es fachlich nachvollziehbare Gründe dafür gibt. Dies wird in den Gesprächen mit den Jugendlichen persönlich besprochen. Die Termine finden überwiegend in Präsenz statt. Reine Online Termine sind auf Wunsch möglich, hier nur auf Selbstzahlerbasis. Bei Selbstzahler ist keine externe Genehmigung nötig.