Mein Menschenbild geht davon aus: Der Mensch ist ein eigenständig handelndes, reflexives Subjekt, das bewusst entscheidet. Dabei kann es aber dazu kommen, dass der Mensch Entscheidungen trifft, die ihn in eine Sackgasse führen. Eigene Problemlösungsversuche können unbefriedigend oder erfolglos sein oder sogar größere Not hervorrufen. Der Mensch kann sich also irren.
Meist wird professionelle Hilfe, z.B. Psychotherapie, spät in Anspruch genommen.
Meine Aufgabe in der Psychotherapie sehe ich darin, zunächst einmal die Landschaft der Not zu verstehen (Diagnostik), um dann gemeinsam mit der Unterstützung suchenden Person auf sie zugeschnittene Auswege zu überlegen und sie zu ermutigen und zu unterstützen, gesunde Wege zu gehen.
Wer etwas will, findet Wege. Wege entstehen dadurch, dass sie gegangen werden.
Grundlage aller therapeutischer Arbeit ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen mir und der hilfesuchenden Person. Dazu findet die Therapie in einer angstfreien Atmosphäre statt, die Nähe und Distanz ausbalanciert.