In meiner Arbeit begleite ich Menschen dabei zu erkunden, wie sie heute mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit dem Leben in Beziehung sind.
Viele Menschen kommen mit dem Wunsch nach mehr Lebendigkeit, Nähe, Gelassenheit oder innerer Freiheit. Gleichzeitig erleben sie, wie schnell Beziehung, Verantwortung oder Alltag mit Spannung verbunden sein können. Oft stehen dabei weniger einzelne Symptome im Vordergrund als wiederkehrende Muster: Schwierigkeiten mit Nähe oder Abgrenzung, ein hoher innerer Druck, das Gefühl, viel zu funktionieren, oder die Erfahrung, sich selbst im Kontakt mit anderen nicht ganz zu spüren.
Meine Arbeit orientiert sich vor allem am NeuroAffective Relational Model (NARM®) nach Dr. Lawrence Heller. NARM® ist ein beziehungs- und körperorientierter psychotherapeutischer Ansatz, der sich mit den Folgen früher Beziehungserfahrungen und sogenanntem Entwicklungstrauma beschäftigt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Frage, was einem Menschen passiert ist, sondern wie er heute mit seinem Erleben, seinen Bedürfnissen, Gefühlen, Schutzstrategien und Beziehungen umgeht.
Ich verstehe viele Verhaltensweisen und innere Reaktionen nicht primär als Defizite oder Fehler, sondern als nachvollziehbare und oft einmal sinnvolle Anpassungen an frühere Erfahrungen. Diese Sichtweise ermöglicht aus meiner Erfahrung einen respektvollen und nicht pathologisierenden Umgang mit dem eigenen Erleben.
In der Begleitung geht es mir nicht darum, Menschen zu analysieren oder möglichst schnell zu verändern. Stattdessen interessiert mich, was sichtbar wird, wenn Erleben offen wahrgenommen und in Beziehung gebracht werden kann. Dabei verstehe ich mich als Gegenüber, das auch mit dem in Kontakt bleiben kann, was unangenehm, verwirrend oder schwer auszuhalten erscheint.
Neben NARM® prägt auch die Arbeit von TransParents meinen Blick. Dort steht die Frage im Mittelpunkt, was Kinder für eine gesunde Entwicklung, einen lebendigen Selbstkontakt und sichere Beziehungen brauchen. Diese Perspektive fließt sowohl in meine Arbeit mit Eltern als auch in die Begleitung von Erwachsenen ein. Viele der Themen, die uns als Erwachsene beschäftigen, lassen sich aus meiner Sicht besser verstehen, wenn wir erkennen, wie wir gelernt haben, mit Bedürfnissen, Gefühlen und Beziehung umzugehen.
Ich arbeite mit Menschen in unterschiedlichen Lebenskontexten. Dazu gehören persönliche Entwicklungsprozesse, Zeiten innerer Belastung oder Neuorientierung, Fragen rund um Beziehung und Familie sowie die Begleitung von Menschen in Führungsrollen. Gemeinsam ist diesen Bereichen für mich die Frage, wie Menschen in Beziehung gehen: zu sich selbst, zu anderen und zu dem, was ihnen wichtig ist.
Meine Haltung ist geprägt von Neugier, Respekt und Nichtwissen. Ich bringe Orientierung und Erfahrung mit, gehe aber nicht davon aus, bereits zu wissen, was für einen Menschen richtig ist oder wohin ein Prozess führen sollte. Mich interessiert vielmehr, was für die jeweilige Person stimmig ist und welche Erfahrungen im Kontakt entstehen.
Beruflich komme ich ursprünglich aus der Wissenschaft. Ich habe in Soziologie promoviert und mich viele Jahre mit gesellschaftlichen und menschlichen Fragestellungen beschäftigt. Heute verbinde ich diesen analytischen Hintergrund mit meiner therapeutischen Ausbildung, kontinuierlicher Weiterbildung und eigener langjähriger Selbsterfahrung.
Ich arbeite als Heilpraktikerin für Psychotherapie und begleite Menschen im Rahmen von Psychotherapie und Coaching. Dabei liegt mein Schwerpunkt auf einer beziehungsorientierten, traumasensiblen und erfahrungsbezogenen Begleitung.
Was mich an dieser Arbeit besonders berührt, ist die Möglichkeit von Kontakt: die Erfahrung, dass Menschen ihrem eigenen Erleben mit mehr Offenheit begegnen können und sich dadurch oft neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen zeigen.