Zu mir können Menschen im Erwachsenenalter (ab 18 Jahre) kommen, die sich emotional im Ungleichgewicht oder gar in einer Notlage befinden und/oder eine psychische Störung bewältigen möchten. Im Rahmen einer ambulanten Psychotherapie können u.a. Depressionen, Burnout, Angsterkrankungen, Chronische Schmerzstörungen, Schlafstörungen, Anpassungsreaktionen im Rahmen von schweren Krisen wie z.B. nach Schicksalsschlägen, Verlusten, schweren körperlichen Erkrankungen, etc. behandelt werden. Eine psychotherapeutische Behandlung ist immer dann angezeigt und oft notwendig, wenn Sie sich durch die Symptomatik in Ihrer Alltagsfunktionalität eingeschränkt fühlen und Leid erleben.
Symptome psychischer Störungen können sich sowohl emotional, geistig oder auch körperlich äußern, aber auch zwischenmenschlich. In der Tiefenpsychologie verstehen wir diese Symptome als Ausdruck unbewusster Konflikte oder unerfüllter emotionaler Bedürfnisse oder auch als Überforderung der eigenen Bewältigungsstrategien. Wer an psychischen Symptomen leidet, wird deren Einfluss in ein oder anderer Form auf das soziale Miteinander tagtäglich spüren.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt dabei auf der "Zwischenmenschlichkeit", also der Art, in und mit zwischenmenschlichen Beziehungen umzugehen. Dabei geht es darum, persönliches Erleben mit anderen Menschen zunächst wahrzunehmen und zu verstehen. Daraus gewonnene Erkenntnisse eröffnen Handlungsmöglichkeiten, die über veränderte soziale Interaktionen zu mehr Zufriedenheit und Stabilität im Leben führen können.
An diesen zwischenmenschlichen Bezügen setzt die tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie direkt an. Die DPG (Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft) schreibt auf ihrer Webseite: "In keiner anderen Therapieform als der Gruppenpsychotherapie können intrapsychische Konflikte und ihre häufigen sozialen Auswirkungen in zwischenmenschlichen Beziehungen so überzeugend transparent gemacht und gleichzeitig behandelt werden."
Ich biete tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie im Gruppensetting an. Vorbereitend finden über mehrere Wochen Einzelsitzungen statt (Sprechstunden, Probatorikstunden, Diagnostik).
In einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es darum, Schwierigkeiten im aktuellen Leben vor dem Hintergrund des bisher Erlebten zu verstehen. Eigene, teils in frühester Kindheit gemachte und nicht immer erinnerbare, Erfahrungen beeinflussen unser Erleben im Hier & Jetzt. Diese Zusammenhänge gilt es zu erkennen und Verständnis für das eigene So-sein zu entwickeln. Über diese einfühlsame Haltung können innerpsychische Entwicklungen in Gang kommen und Symptome als Signalgeber eines Ungleichgewichts überflüssig machen. Oft geht es aber einfach darum, einen Umgang zu finden mit sich und den Symptomen und somit die eigene Lebensqualität zu erhöhen.
Gruppenpsychotherapie ist ein nachgewiesen wirksames Therapieverfahren. Ängste und Bedenken gegenüber einer Psychotherapie zu haben (sei es nun Einzel oder Gruppe) ist etwas ganz Normales und absolut berechtigt. Damit Zweifel nicht dazu führen, eine möglicherweise dringend notwendige Hilfeleistung nicht in Anspruch zu nehmen, ist es wichtig, sie anzusprechen:
Vor Beginn einer Therapie finden erst einmal (bis zu acht) Einzelkontakte statt. Diese sind dazu da, genau solche Bedenken zu besprechen, die Indikation (also ob eine Psychotherapie gerade das richtige ist) zu klären und sich ggf. auf einen gemeinsamen Behandlungsweg zu einigen.