Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Überzeugung, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur Selbstregulation und Entwicklung in sich trägt. Belastende Erfahrungen, anhaltender Stress oder traumatische Erlebnisse können jedoch dazu führen, dass das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft bleibt. Symptome wie Ängste, innere Unruhe, Erschöpfung, Überforderung oder Rückzug verstehe ich deshalb nicht als Schwäche, sondern als sinnvolle Reaktionen auf belastende Erfahrungen.
Meine therapeutische Haltung ist geprägt von Achtsamkeit, Wertschätzung und einem respektvollen Blick auf die individuellen Lebensgeschichten der Menschen, die zu mir kommen. Mir ist wichtig, einen sicheren und vertrauensvollen Rahmen zu schaffen, in dem Veränderung ohne Druck und im eigenen Tempo möglich wird. Heilung bedeutet für mich nicht, etwas „wegzumachen“, sondern schrittweise wieder mehr Verbindung zum eigenen Körper, zu Gefühlen und zu den eigenen Ressourcen aufzubauen.
Ich arbeite traumasensibel und körperorientiert. Neben psychotherapeutischen Gesprächen fließen Methoden wie Somatic Experiencing®, EMDR, Atemarbeit, Körperwahrnehmung sowie Elemente aus Yoga und Pranayama in meine Arbeit ein. Dabei orientiere ich mich stets an den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten meiner Klient.
Besonders wichtig ist mir eine ressourcenorientierte Begleitung. Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens Strategien entwickelt, um schwierige Situationen zu bewältigen. Diese Fähigkeiten sichtbar zu machen und zu stärken, ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit. Ich verstehe Therapie als einen gemeinsamen Prozess, der dabei unterstützen kann, mehr innere Stabilität, Selbstverbundenheit und Lebensfreude zu entwickeln.