Was meine Arbeit im Innersten prägt, lässt sich nicht von meinem Menschenbild trennen: Ich lebe aus einem christlichen Glauben, in dem ich mich – mit all meinen Fehlern und Schwächen – tief in der Liebe Gottes geborgen weiß. Diese Erfahrung formt, wie ich Menschen begegne: mit einer Haltung der Barmherzigkeit, die das annimmt, was jemand mitbringt – ohne Vorbedingungen, ohne Leistungserwartung.
Therapie hat in meinem eigenen Leben eine entscheidende Rolle gespielt. Sie hat mir Horizonte geöffnet, die ich mir selbst nicht hätte erschließen können – und mir eine Tiefe der Selbsterkenntnis geschenkt, die ich nicht missen möchte. Aus dieser eigenen Erfahrung heraus weiß ich, was es bedeutet, sich auf einen Prozess der inneren Entwicklung einzulassen. Ich kann das, was ich weitergebe, von Herzen vertreten – mit echter Demut vor dem, was dieser Weg fordert und ermöglicht.
Gleichzeitig macht mir die Begegnung mit Menschen schlicht Freude. Es darf gelacht werden. Es darf leicht sein, auch wo Schweres besprochen wird. Humor und echte Wärme gehören für mich dazu.
Therapeutisch bin ich humanistisch und gestalttherapeutisch verwurzelt – mit dem Menschen als Ganzen im Blick, seiner Erlebenswelt, seinen Ressourcen, seinem Wachstumspotenzial. Weil mich die Frage nach wirklich hilfreicher, effizienter Begleitung nicht loslässt, habe ich mich gezielt weiterentwickelt: mit einem Schwerpunkt in bindungs- und entwicklungsorientierter Traumatherapie, insbesondere für komplexe Traumatisierungen, sowie einer systemischen Zusatzausbildung. So versuche ich, flexibel auf das zu antworten, was Menschen wirklich brauchen.