Wer bin ich, wenn ich niemand sein muss?
Diese Frage habe ich mir gestellt und beantwortet. Ich selbst. Weil ich ich bin.
Das schließt die bewusste Entscheidung ein, für andere Menschen da zu sein, sie auf einem schwierigen Weg zu unterstützen. Menschen sollten nicht stigmatisiert und schon gar nicht traumatisierte werden. Menschen sollten frei entscheiden dürfen: in der Therapie und natürlich auch im Alltag.
Manchmal braucht es dafür etwas Ermutigung und Unterstützung. Manchmal braucht es eine anderen Blickwinkel und eine neue Perspektive. Gewohnte Gedanken dürfen sich bewähren oder in neue hilfreichere verwandeln.
Auf meinem Lebensweg gab es Situationen von Trauer und Verzweiflung, aber auch von Neugier und Freude. Mit naturwissenschaftlicher Grundbildung bin ich es gewohnt, die Dinge zu hinterfragen, um den Kern einer Sache zu ergründen. Als Kind, Vater und Großvater schätze ich die emotionalen Dimensionen des Lebens. Als menschliches Wesen bewundere und achte ich die Fähigkeiten und Rückmeldungen der Körpers. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Psyche und das tägliche Erleben, ein Leben, dass sich mit Sinn erfüllt.