Als Therapeutin erlebe ich täglich, dass viele Menschen an wiederkehrenden Erfahrungen leiden, die ihr Gefühl von einem erfüllten Leben blockieren. Sie kommen mit chronischem Stress, Beziehungsängsten, einem tiefen Gefühl von Einsamkeit und Kontaktlosigkeit, Überlastung etc. Der Veränderungswunsch geht meist in Richtung "merh Leichtigkeit", "mehr Beziehung", "mehr Selbstkontakt", "mehr Klarheit". Genau hier setzt das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM) an. Es ist kein starres Therapie-Konzept, sondern ein zutiefst wertschätzender, beziehungsorientierter Ansatz. Er richtet den Fokus nicht auf endloses Wühlen in der problematischen Vergangenheit, sondern hilft dabei, die eigenen Denk- und Handlungsmuster in uns zu erkennen, die uns immer wieder die genannten Probleme machen.
Wir schauen gemeinsam im gegenwärtigen Moment: welche intelligenten Lösungen hast du in deinen frühen Jahren gefunden (und als Überlebensstrategie bis heute mitgenommen), weil sie dir damals elementaren Schutz boten? Heute stehen sie dir im Weg als automatisierte Reaktionsmuster, die nicht mehr gebraucht werden?
Aufmerksam und zugewandt begleite ich dich dabei, die feine Verbindung zwischen deinen Gedanken und deinen Gefühlen zu sehen. Und zu verstehen, woher an verschiedenen Stellen die Dysregulation deines Nervensystems rührt.
Ziel ist es nicht, dich zu „reparieren“. Denn so, wie du bist, hast du alles dabei, was dich glücklich machen kann. Sondern es geht darum deine innere Handlungsfähigkeit und Selbstregulation freizusetzen – für ein Leben in echter Verbundenheit und Autonomie.