Seit 2012 führe ich eine eigene Praxis als staatlich geprüfter Heilpraktiker für Psychotherapie und arbeite mit einem integrativen Ansatz, der verschiedene therapeutische Schulen und Erfahrungswege miteinander verbindet. Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der systemischen Paartherapie, die ich seit 2016 in Form von Paarsitzungen anbiete. Dabei steht das Verständnis der Beziehung als lebendiges System im Vordergrund, in dem Muster, Verletzungen und Ressourcen gleichermaßen sichtbar und bearbeitbar werden können.
Meine Arbeit ist stark humanistisch und klientenzentriert geprägt und orientiert sich an der Grundhaltung der wertschätzenden Begegnung. In diesem Kontext spielt auch die Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers eine wichtige Rolle, insbesondere in Bezug auf Empathie, Kongruenz und bedingungsfreie positive Wertschätzung.
Ergänzend dazu arbeite ich mit somatisch orientierten und ressourcenbasierten Methoden, die den Körper als wesentlichen Zugang zu inneren Prozessen verstehen. Dazu gehören auch Primärtherapie-Elemente, in denen frühkindliche Prägungen, das innere Kind sowie die Entwicklung eines integrierten „wahren Erwachsenen“ im Fokus stehen. Diese Arbeit ermöglicht oft einen tieferen Kontakt zu alten emotionalen Erfahrungen, die im gegenwärtigen Erleben wirksam sind.
Ein weiterer Bestandteil meiner Praxis sind individuelle systemische Aufstellungen, mit denen innere Dynamiken, Beziehungsmuster und unbewusste Loyalitäten sichtbar gemacht werden können. Diese Form der Arbeit erlaubt es, komplexe innere Systeme räumlich und erfahrbar darzustellen und dadurch neue Perspektiven zu entwickeln.
Seit 2009 leite ich zudem aktive Meditationen und begleite Menschen in verschiedenen Formen der Selbsterfahrung. Dabei verbinde ich meditative Praxis mit körperorientierter Präsenz und innerer Beobachtung. Eine besondere Bedeutung hat hierbei auch die achtsame Selbsterforschung im Sinne der Inquiry nach A. H. Almaas, die eine direkte, offene und nicht-urteilende Untersuchung des momentanen Erlebens ermöglicht.
Ergänzend fließt die tiergestützte Therapie mit unserem Labradoodle Carlson in meine Arbeit ein. Die Begegnung mit dem Tier schafft oft einen unmittelbaren Zugang zu emotionaler Regulation, Kontaktfähigkeit und innerer Beruhigung.
Insgesamt verbindet mein Ansatz klassische psychotherapeutische Verfahren mit körperorientierten, systemischen und meditativen Zugängen zu einer ganzheitlichen Form der Begleitung.