In meiner Begleitung geht es darum, in der gemeinsamen Arbeit wieder in achtsamen und authentischen Kontakt mit sich selbst zu kommen – mit dem eigenen Körper, den Bedürfnissen, Grenzen und den inneren Bewegungen, die sich im Leben und in Beziehungen zeigen. Durch Präsenz, Verlangsamung und eine traumasensible Haltung entsteht oft mehr innere Stabilität, Regulation des Nervensystems und Resilienz gegenüber den Herausforderungen des Alltags und der Welt.Als NARM®-Therapeut verbinde ich Körperwahrnehmung, frühe Beziehungserfahrungen und heutige Lebensmuster auf eine Weise, die sich natürlich miteinander verwebt. Gewaltfreie und Transparente Kommunikation bieten dabei Orientierung und Sprache, um im Kontakt zu erkunden, wie sich frühes Erleben in heutigen Beziehungen zeigt. Ein wesentlicher Bestandteil meiner Begleitung ist die Beziehungsarbeit – sowohl in der Einzelbegleitung als auch in der Paartherapie: Wie wir Kontakt gestalten, Nähe zulassen oder halten, Grenzen spüren und Resonanz erleben. Die Praxis der Transparenz hilft dabei, innere Regungen, Bedürfnisse und Wahrnehmungen in Worte zu bringen und unterstützt die Fähigkeit, im Kontakt präsent zu bleiben – auch dort, wo unterschiedliche Perspektiven oder Spannungen gleichzeitig da sind. Aus dieser Präsenz heraus entsteht oft ein feineres Bewusstsein dafür, wie unser persönliches Erleben nicht nur aus uns selbst kommt, sondern auch von den Kontexten geprägt ist, in denen wir aufgewachsen sind und leben. Dort, wo es hilfreich ist, beziehe ich deshalb kulturelle Hintergründe, familiäre Prägungen und gesellschaftliche Rollenbilder mit ein, ebenso wie unterschiedliche Formen von Privilegierung oder Benachteiligung. Und wenn es für den Prozess stimmig ist, können auch transgenerationale oder gesellschaftliche Traumaspuren Teil der gemeinsamen Arbeit werden – dort, wo sie Bindungs- oder Beziehungsmuster beeinflussen oder belastende Dynamiken weitertragen.