Als systemische Psychotherapeutin liegt mir in meiner therapeutischen Zusammenarbeit mit Ihnen insbesondere am Herzen....:
Wertschätzung, Neugierde und Begegnung auf Augenhöhe. Veränderung braucht eine tragfähige therapeutische Beziehung und einen therapeutischen Raum, der Halt gibt, der trägt und der es ermöglicht, die „Komfortzone“ zu verlassen und zugleich im „grünen Bereich“ zu bleiben, sodass Veränderungen angeregt und langfristig verankert werden können.
Auftragsklärung und kleine Schritte statt große Sprünge. Am Beginn eines gelingenden Veränderungsprozesses steht die Klärung Ihres Anliegens. Gemeinsam leiten wir den Auftrag, die Ziele unserer Zusammenarbeit ab. Dabei kann es hilfreich wirken, Schritt für Schritt und mit „Etappenzielen“ zu arbeiten, statt allzu große Sprünge machen zu wollen. Veränderung geschieht in der Regel nicht linear. Lassen Sie uns neugierig sein für die Annahme, dass auch kleine Veränderungen große Wirkung zeigen können.
Ressourcen- und Lösungsorientierung. Ich möchte Sie einladen, dass wir unseren Blick immer wieder hin zu dem Ressourcenvollen, zu Ihren Stärken, Fähigkeiten und Talenten wenden. Dabei ist es nicht ein Wegschauen von dem Schweren, sondern es ist die Einladung, das Gute und Hilfreiche im Leben zu nutzen, um einen leichteren Umgang mit dem Schweren finden zu können. Beides – Schweres und Leichtes – verdienen ihren Platz in hilfreich wirkenden Veränderungsprozessen.
Respekt vor Ihrer Autonomie und Selbstorganisation. Sie sind die ExpertIn für Ihr Leben. Sie wissen am besten, welcher Weg zu Ihnen passt und was für Sie hilfreich wirkt. Ich bin der Überzeugung, dass Sie alles, was Sie zur Lösung des Problems brauchen, bereits bei und in sich tragen, dies jedoch zur Zeit vielleicht nicht so leicht zugänglich ist oder blockiert erscheint. Ich möchte mich Ihnen anbieten als Wegbegleiterin hin zur (Wieder-)Entdeckung Ihrer Lösungen und Stärken.
Kontextualisierung. Symptome oder Probleme entstehen nicht im luftleeren Raum. Wir bewegen uns ständig in Beziehungen, in Situationen, zu Zeiten, an Orten und unter gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen. Die Würdigung der Umstände, unter denen Symptome entstanden sind oder bisher aufrechterhalten werden, kann helfen, einen Sinnzusammenhang herzustellen, zu erweitern oder zu verändern. Perspektivwechsel erweist sich oft als hilfreich, um Erlebensweisen und Symptome in einem neuen Licht zu betrachten und unsere eigene Haltung dazu in Bewegung zu bringen.
Trauma-sensible Haltung und Beachtung transgenerationer Weitergabeprozesse. Überwältigende Ereignisse können in uns tiefe Verletzungen hinterlassen, Traumata gefährden die menschliche Integrität. Auch schwere Belastungen, die unsere Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern erlebt haben, können auf unterschiedliche Weise noch heute auf uns wirken. Ich möchte mich Ihnen anbieten, Sie dabei zu begleiten, sich auf heilsame Weise, in Achtsamkeit und mit Selbstmitgefühl diesen (vererbten) Wunden zuzuwenden.
Wirklichkeit als gemeinsame Konstruktion und Mensch als GeschichtenschreiberIn. In unserem Leben erzählen wir ständig „Geschichten“ über uns, unser Leben und die Welt um uns. Wir setzen unser Erleben in Bezug zu den Ereignissen um uns herum, stiften Sinn und geben Bedeutung . Eine Veränderung unserer Sprache, unserer Perspektive oder unserer Haltung zu den Ereignissen kann uns dazu verhelfen, unseren eigenen Handlungs- und Entscheidungsspielraum zu vergrößern.