Wenn ich gefragt werde, welche Menschen gut zu mir und meiner therapeutischen Arbeit passen, würde ich antworten: "Menschen, die ihre Angst nicht einfach akzeptieren wollen und auch keine Lust mehr haben, jeden Tag gegen sie anzukämpfen.
Viele meiner Klientinnen und Klienten kommen zu mir, nachdem sie eine Panikattacke erlebt haben und plötzlich merken: Irgendetwas hat sich verändert. Das kann Situationen betreffen wie Autofahren, Reisen, Menschenmengen oder andere alltägliche Umstände. Diese fühlen sich auf einmal nicht mehr so selbstverständlich an wie früher, werden vielleicht sogar zu einer Belastung.
Oft beginnt dann eine ganz verständliche Suche nach mehr Sicherheit: „Was passiert da mit mir?“ „Warum reagiert mein Körper so?“ „Wie bekomme ich das wieder in den Griff?“
Genau dort setzen wir an. Nicht mit dem Versuch, Angst einfach wegzumachen, denn das funktioniert meistens nicht besonders gut. Sondern indem wir verstehen, wie Angst entsteht. Warum Angst Sie fest im Griff haben kann und wie bestimmte Vermeidungsstragien die Angst belohnen! Wie schrittweise wieder mehr Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten entstehen kann.
Ich arbeite strukturiert mit kognitiver Verhaltenstherapie (piKVT), Psychoedukation und ergänzend mit NARM™️. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass hinter jeder Angst auch ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte steht.
Manchmal braucht es Fachwissen, manchmal einen Perspektivwechsel und manchmal auch ein kleines bisschen Humor.
Herzlich,
Myriam Schmegner