Ich kenne die Welt,
aus der viele meiner
Klientinnen und Klienten kommen.
Über zwanzig Jahre war ich im kaufmännischen Bereich tätig – viele davon in verantwortungsvollen Positionen. Ich weiß, wie sich ein Arbeitsalltag anfühlt, in dem die Erreichbarkeit kaum endet, die Aufgaben sich stapeln und die eigenen Bedürfnisse immer weiter nach hinten rutschen.
Heute begleite ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie Menschen, die wieder bei sich ankommen möchten – und besonders Frauen in den Wechseljahren, die mitten im Berufsleben spüren: Es darf sich etwas verändern. Mein Blick ist fachlich – und menschlich. Ich begleite nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe.
Ich habe lange in Strukturen gearbeitet, in denen Leistung, Verantwortung und Funktionieren selbstverständlich waren. Vieles davon habe ich gern getan. Und zugleich kenne ich den Punkt, an dem Engagement kippen kann – wenn Anspannung dauerhaft wird, der Körper Warnsignale sendet und das eigene Leben sich immer weniger nach dem eigenen anfühlt.
Diese Erfahrung war für mich ein Wendepunkt. Sie hat meinen Blick auf Gesundheit, Arbeit, innere Antreiber und persönliche Grenzen verändert. Und sie war der Anlass, beruflich einen neuen Weg zu gehen.
Heute verbinde ich meinen fachlichen Hintergrund als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Verständnis einer Frau, die beide Seiten kennt: die Anforderungen der Arbeitswelt und die leise Sehnsucht nach einem Leben, das wieder besser zu einem passt.
Ich glaube, dass Veränderung nicht damit beginnt, sich noch mehr anzustrengen. Sondern damit, ehrlich hinzuhören.