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Fühlst du dich ständig leer und ohne Antrieb? Du bist nicht allein – doch der Grund für deine Erschöpfung ist entscheidend. Wir zeigen dir den Unterschied zwischen Antriebslosigkeit bei Depression und Burnout und wie du gezielte Hilfe findest.
Finde heraus, warum deine Energie fehlt und wie du mit der richtigen Diagnose den ersten Schritt zur Besserung machst.
Antriebslosigkeit ist ein zentrales Symptom, das bei vielen psychischen Belastungen auftritt. Es beschreibt einen Zustand, in dem dir die Energie und Motivation für alltägliche Aufgaben fehlt. In Deutschland litten 2023 rund 16,7 % der Erwachsenen an einer diagnostizierten Depression, bei der Antriebslosigkeit ein Kernsymptom ist. Dieser Zustand ist keine persönliche Schwäche, sondern ein medizinisches Symptom. Die genaue Analyse deiner Antriebslosigkeit liefert erste Hinweise auf die Ursache. Es ist entscheidend, die feinen Unterschiede zu erkennen, um die richtige Hilfe zu erhalten. Die Unterscheidung ist der erste Schritt zur Psychotherapie.
Ein Burnout ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Syndrom, das in der Regel aus chronischem Arbeitsstress resultiert. Die Antriebslosigkeit beginnt hier oft spezifisch im beruflichen Kontext. Du fühlst dich von deiner Arbeit emotional distanziert und zynisch. Deine berufliche Leistungsfähigkeit sinkt spürbar, obwohl du früher vielleicht für den Job gebrannt hast. Die WHO definiert Burnout anhand von drei Dimensionen:
Die Antriebslosigkeit ist anfangs oft auf den Job begrenzt, kann aber im Laufe des Prozesse auf andere Lebensbereiche übergreifen. Viele Betroffene erkennen die frühen Warnzeichen eines Burnouts nicht rechtzeitig. Der Prozess ist schleichend und endet in einem Zustand tiefer Erschöpfung.
Bei einer Depression ist die Antriebslosigkeit global und tiefgreifender. Sie betrifft alle Lebensbereiche, nicht nur die Arbeit. Ein zentrales Merkmal ist die Anhedonie – die Unfähigkeit, Freude oder Interesse an Aktivitäten zu empfinden, die dir früher Spaß gemacht haben. Anders als beim Burnout, wo oft noch positive Gefühle in anderen Lebensbereichen möglich sind, fühlt sich bei einer Depression alles grau und bedeutungslos an. Die Leitlinie beschreibt Depression als eine ernsthafte Erkrankung mit vielfältigen Ursachen. Oft kommen zur Antriebslosigkeit Hoffnungslosigkeit und ein vermindertes Selbstwertgefühl hinzu. Die Verhaltensaktivierung bei Depression ist zum Beispiel eine gute Methode, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Der Zustand der Depression erfordert in der Regel eine gezielte psychotherapeutische Behandlung.
Die richtige Diagnose ist entscheidend, da sich die Behandlungsstrategien stark unterscheiden. Während bei einem Burnout oft Stressmanagement und eine Veränderung der Arbeitsbedingungen im Vordergrund stehen, erfordert eine Depression in den meisten Fällen eine umfassendere Psychotherapie. Eine falsche Diagnose kann die Symptome der Depression sogar verschlimmern. Ein Urlaub kann bei einem Burnout möglicherweise helfen, bei einer Depression jedoch die Grübelneigung verstärken. Mentcape setzt daher auf klinische Diagnostik mit echten Testverfahren. Eine präzise Diagnose ist die Basis für einen wirksamen, personalisierten Therapieplan. Die Wartezeit auf einen Therapieplatz beträgt oft 6 bis 12 Monate. Mit Mentcape kannst du die Wartezeit auf die Psychotherapie überbrücken und sofort starten.
Mentcape bietet dir mit dem Blended-Care-Ansatz eine moderne und effektive Lösung. Du beginnst entweder sofort mit leitliniengestützten Online-Kursen, die speziell auf deine Problematik zugeschnitten sind. Oder du kombinierst die Kurse flexibel mit persönlichen Videogesprächen mit Fachexperten, z.B. approbierten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Diese Kombination aus Selbsthilfe und professioneller Begleitung ist nachweislich wirksamer als eine reine App-Nutzung, wie z.B. bei einer DiGa. Du bist nicht allein – Mentcape bietet dir einen geschützten Raum für deine Weiterentwicklung. Mit Mentcape erhältst du Psychotherapie, wann und wo du sie brauchst – nur wenige Klicks entfernt.
Antriebslosigkeit ist ein ernstes Symptom, aber du kannst lernen, damit umzugehen. Der entscheidende Unterschied zwischen Depression und Burnout liegt in Ursache und Umfang der Symptome. Während Burnout durch Arbeitsstress entsteht und sich anfangs darauf konzentriert, durchdringt die Antriebslosigkeit bei einer Depression alle Lebensbereiche. Eine professionelle Diagnose ist aber unerlässlich für die richtige Behandlung. Mit der verzahnten Psychotherapie von Mentcape erhältst du sofortige, leitliniengestützte Hilfe, um deinen Weg aus der Antriebslosigkeit zu finden.
Bei einem Burnout ist die Antriebslosigkeit meist eine Folge von chronischer Überforderung und Erschöpfung, die sich primär auf den Beruf bezieht. Bei einer Depression ist die Antriebslosigkeit ein Kernsymptom der Erkrankung selbst, das alle Lebensbereiche durchdringt und oft mit einem Verlust von Freude und Interesse einhergeht.
Die Unterscheidung ist entscheidend für die Wahl der richtigen Therapie. Ein Burnout erfordert primär Stressmanagement und Veränderungen im Arbeitsumfeld. Eine Depression wird leitliniengerecht mit Psychotherapie und/oder Medikamenten behandelt. Eine falsche Behandlung kann unwirksam sein oder den Zustand verschlimmern.
Ja, Mentcape bietet Unterstützung bei beiden Problematiken. Nach einer fundierten Diagnostik erhältst du Zugang zu spezifischen Online-Kursen (Kurse zu Depression und Burnout sind aktuell in Entwicklung) und kannst diese mit Gesprächen bei Psychotherapeuten kombinieren, um gezielt an deinen Themen zu arbeiten.
Ja, du kannst die Registrierung kostenfrei durchführen und die leitliniengestützten Kurse im Abo erwerben, um sofort und in deinem eigenen Tempo zu starten. Für eine tiefgreifende Behandlung empfehlen wir jedoch die Kombination mit therapeutischen Gesprächen im Rahmen unserer verzahnten Psychotherapie.
Bundesministerium für Gesundheit bietet Informationen zum Thema Depression, Prävention und Gesundheitsgefahren.
Deutsche Depressionshilfe stellt ein Faktenblatt bereit, das Depression und Burnout behandelt.
Statistisches Bundesamt (Destatis) veröffentlicht eine Pressemitteilung mit der 'Zahl der Woche' zum Thema psychische Gesundheit.
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) bietet eine Stellungnahme zum Thema Burn-out.
Techniker Krankenkasse (TK) informiert umfassend zum Thema Depression und Burnout.
AOK bietet einen Artikel, der beschreibt, wie man Burnout-Symptome erkennt.
gesund.bund.de liefert Informationen zum Burn-out-Syndrom.
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