Über mich und meine Arbeitsweise
Vielleicht haben Sie schon vieles versucht, um mit Ihren Belastungen umzugehen. Vielleicht wissen Sie noch gar nicht genau, was gerade nicht stimmt – nur, dass es so nicht weitergehen soll. Für ein erstes Gespräch müssen Sie weder alles erklären können noch ein klares Ziel vor Augen haben. Wir beginnen dort, wo Sie gerade stehen.
Ich bin Sandra Gensicke, Heilpraktikerin für Psychotherapie in der Gesundheitswerkstatt Regensburg. Mein beruflicher Weg begann in der Krankenpflege. Über viele Jahre habe ich Menschen in unterschiedlichen, oft herausfordernden Lebenssituationen begleitet. Diese Erfahrungen prägen meinen Blick bis heute: Körperliches Befinden, Gedanken, Gefühle und Lebensumstände gehören zusammen. Deshalb interessiert mich nicht nur, was Sie belastet, sondern auch, wer Sie sind, was Ihnen wichtig ist und was Ihnen Kraft gibt.
Verstehen, was belastet – entdecken, was möglich ist
Die Grundlage meiner Arbeit bildet die praktische integrative kognitive Verhaltenstherapie. Gemeinsam betrachten wir, wie Ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zusammenwirken. Dabei geht es nicht darum, einfach „positiv zu denken“ oder unangenehme Gefühle wegzuschieben. Wir möchten verstehen, welche Muster entstanden sind, wofür sie einmal hilfreich waren und was Sie heute möglicherweise einengt.
Genauso wichtig sind Ihre Stärken: Was trägt Sie in schwierigen Zeiten? Was hat Ihnen bereits geholfen? Welche Bedürfnisse kommen zu kurz? Gemeinsam entwickeln wir daraus neue Perspektiven und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Ihren Alltag.
Zugewandt, verständlich und alltagsnah
Ich begegne Ihnen auf Augenhöhe: Sie kennen Ihr Leben und Ihre Erfahrungen. Ich bringe mein fachliches Wissen, Struktur und einen Blick von außen ein. Gemeinsam besprechen wir, was Sie verändern möchten und welche Schritte dafür sinnvoll und machbar sind.
Ich höre zu, frage nach und erkläre Zusammenhänge verständlich. Auch das, was Ihnen unangenehm ist oder wofür Ihnen noch die Worte fehlen, darf Raum bekommen. Sie müssen sich nicht verstellen. Und bei aller Ernsthaftigkeit darf auch gelacht werden – wenn es für Sie und den Moment passt.
Mir ist wichtig, dass unsere Gespräche über den Termin hinaus etwas für Sie bewegen können. Je nach Anliegen nutzen wir praktische Übungen, kleine Beobachtungsaufgaben oder erproben neue Verhaltensweisen. Dabei prüfen wir gemeinsam: Was unterstützt Sie tatsächlich? Was braucht einen anderen Zugang? Welches Tempo passt zu Ihrer aktuellen Kraft?
Sie bestimmen mit
Sie müssen bei mir nichts „richtig machen“. Zweifel, Unsicherheit und die Rückmeldung, dass etwas nicht passt, gehören zu einer offenen Zusammenarbeit dazu. Ich möchte Ihnen keine fertigen Antworten überstülpen, sondern mit Ihnen einen Weg entwickeln, der zu Ihnen passt.
Mein Anliegen ist, Sie dabei zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, eigene Handlungsspielräume zu erkennen und wieder mehr Vertrauen in Ihre Möglichkeiten zu gewinnen. Dabei nehme ich auch die Grenzen meiner Arbeit ernst. Wenn eine ergänzende ärztliche Abklärung oder eine andere Form der Unterstützung sinnvoll erscheint, spreche ich das offen an.
Im ersten Gespräch lernen wir uns kennen, sortieren Ihr Anliegen und schauen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihnen passen.
Sie müssen den ganzen Weg noch nicht kennen. Ein Anfang darf ein Gespräch sein.