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Mitten in der Nacht wachst du auf, dein Herz rast, die Luft bleibt weg. Du bist nicht allein – etwa 10% aller Erwachsenen erleben nächtliche Panikattacken. Finde heraus, was du bei Panikattacken nachts tun kannst und wie du den Teufelskreis durchbrichst.
Nächtliche Panikattacken fühlen sich überwältigend an, doch du kannst die Kontrolle zurückgewinnen. Erfahre, was sofort hilft und wie Psychotherapie dich langfristig unterstützt.
Eine nächtliche Panikattacke ist keine Folge eines Albtraums, sondern ein plötzliches Erwachen in einem Zustand intensiver Angst. Dein Körper schaltet in einen Alarmmodus, der sich in 3 Ebenen zeigt: körperlich (Herzrasen, Schwitzen), kognitiv (Gedanken wie „Ich sterbe“) und verhaltensbezogen (Fluchtreflex). Oft sind es unbewusste Stressoren des Tages, die dein Nervensystem auch im Schlaf in Alarmbereitschaft versetzen. Schon eine leichte Veränderung der Herzfrequenz kann vom Gehirn fehlinterpretiert werden und die Panikspirale auslösen. Das Wissen, dass es sich um eine fehlgeleitete Schutzreaktion handelt, ist der erste von 4 Schritten zur Besserung. Diese Erkenntnis hilft dir, die Symptome richtig einzuordnen und bereitet den Weg für gezielte Gegenmaßnahmen.
Wenn die Panik dich überrollt, kannst du mit gezielten Techniken dein Nervensystem beruhigen. Diese 4 Schritte helfen dir, die Kontrolle zurückzugewinnen:
Diese Techniken sind keine Heilung, aber sie sind mächtige Werkzeuge, um die Intensität einer Attacke um bis zu 50% zu reduzieren. Sie helfen dir, den Teufelskreis der Angst zu durchbrechen.
Nach einer nächtlichen Panikattacke entwickelt sich oft eine neue Sorge: die Angst vor der nächsten Attacke. Diese „Angst vor der Angst“ führt zu Anspannung vor dem Schlafengehen, was das Risiko einer weiteren Panikattacke um etwa 30% erhöht. Du beginnst, übermäßig auf jedes Körpersignal zu achten und dieser Kontrollversuch ist der eigentliche Motor, der die Störung aufrechterhält. Der Schlüssel zur Überwindung liegt darin, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT), der Goldstandard in der Angstbehandlung, hilft dir dabei, diese katastrophisierenden Gedanken zu erkennen und neu zu bewerten. Lerne mehr über den Teufelskreis der Angst und wie du ihn stoppen kannst. Der nächste Schritt ist, dir professionelle und sofort verfügbare Hilfe zu suchen.
Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Therapieplatz beträgt in Deutschland 6 bis 12 Monate – eine unüberbrückbare Zeit, wenn die Angst jede Nacht zuschlägt. Mentcape kann dir mit dem Konzept der verzahnten Psychotherapie (Blended Care) eine Lösung bieten. Du kannst sofort mit einem leitliniengestützten Online-Kurs wie „Panikstörung & Agoraphobie“ beginnen, der auf den Prinzipien der KVT basiert. In nur wenigen Klicks erhältst du Zugang zu vielen Übungen und Techniken. Diese digitalen Selbsthilfekurse können durch persönliche Videogespräche mit Fachexperten, z.B. approbierten Psychotherapeut:innen, ergänzt werden. Dein Therapeut kann dir über die digitale Toolbox gezielt Übungen zuweisen und deinen Fortschritt verfolgen. Diese Kombination ist nachweislich wirksamer als reine App-Nutzung oder alleinige Therapie.
Um nächtlichen Panikattacken dauerhaft vorzubeugen, ist eine Kombination aus Alltagsstrategien und professioneller Begleitung entscheidend. Mentcape unterstützt dich auf diesem Weg mit mehreren Tools. Hier sind 3 zentrale Säulen für deine langfristige Stabilität:
Mit diesen Strategien überwindest du nicht nur die akute Panik, sondern baust eine nachhaltige psychische Widerstandsfähigkeit auf.
Nächtliche Panikattacken sind eine ernste Belastung, aber du bist ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Du hast gelernt, die körperlichen Reaktionen zu verstehen, kennst 4 wirksame Sofortmaßnahmen und hast hiermit erste Impulse bekommen, wie du den Teufelskreis der Angst durchbrechen kannst. Der wichtigste Schritt ist, aktiv zu werden und sich Unterstützung zu suchen, die sofort verfügbar ist. Die verzahnte Psychotherapie von Mentcape, entwickelt von Psychotherapeuten, bietet dir genau das: evidenzbasierte Hilfe ohne lange Wartezeit. Lade dir jetzt die Mentcape App herunter und beginne deinen Weg zu ruhigeren Nächten – nur wenige Klicks entfernt und in deinem eigenen Tempo.
Du kannst dich sofort kostenfrei registrieren und nach Abschluss eines monatlichen Abos direkt mit dem Grundlagen-Angst Kurs beginnen. Die spezialisierten Kurse, wie der zur Panikstörung, sind ebenfalls für dich verfügbar. Einen ersten Termin bei einem Therapeuten kannst du oft schon innerhalb weniger Tage buchen.
Ja. Alle unsere Kurse und Therapiekonzepte basieren auf über den klinischen S3-Leitlinien. Mentcape wurde von Psychotherapeuten gegründet, nicht von Tech-Unternehmern, und hat nur zertifizierte Behandler an Bord, um eine hohe Qualität sicherzustellen.
Die Therapiesitzungen können als Privatleistung oder, je nach Therapeut, auch über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden. Die digitalen Kurse sind als Selbstzahlerleistung über ein Abo konzipiert, um dir sofortigen Zugang ohne bürokratische Hürden zu ermöglichen.
Absolut. Datenschutz hat für uns höchste Priorität. Wir sind DSGVO-konform, unsere Server stehen in Deutschland. Deine Daten sind bei uns sicher.
Nach der Registrierung kannst du unseren Screening Fragebogen nutzen, um eine erste Orientierung zu erhalten. Zudem kannst du jederzeit ein Erstgespräch mit einem unserer Psychotherapeuten buchen, der dich bei der Auswahl des passenden Kurses berät.
Im Gegensatz zu Wellness-Apps bieten wir eine medizinische Plattform für echte Psychotherapie. Unsere Kurse sind leitliniengestützt und von unserem Expertengremium validiert. Der entscheidende Unterschied ist die „Verzahnung“: Du erhältst nicht nur Kurse, sondern, sofern du es wünschst, auch eine integrierte Behandlung mit persönlicher Begleitung, z.B. durch approbierte Psychotherapeuten.
Bundesministerium für Gesundheit bietet auf dieser Seite Informationen zu Symptomen, Diagnose und Behandlung von generalisierten Angststörungen.
Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) stellt eine S3-Leitlinie über nicht-erholsamen Schlaf und Schlafstörungen zur Verfügung.
Techniker Krankenkasse informiert über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Schlafstörungen.
Stiftung Gesundheitswissen bietet grundlegende Informationen und Erklärungen zu Angststörungen im Allgemeinen.
Statista präsentiert eine Statistik über die Häufigkeit von Angststörungen.
Deutsches Ärzteblatt veröffentlicht einen Artikel über die Zunahme von Schlafstörungen.
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet ein Themenblatt über Angststörungen im Zusammenhang mit Essstörungen.
Angstselbsthilfe.de stellt Informationen und Tipps zur Selbsthilfe bei Panikattacken bereit.
Alle unsere Artikel wurden nochmals von psychotherapeutischen oder medizinischen Fachpersonen unseres Expertengremiums geprüft.
Solltest du dich dich oder eine dir nahestehende Person in einer akuten Krise mit lebensmüden Gedanken befinden, wähle bitte umgehend die 112.
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