In meiner therapeutischen Arbeit ist mir besonders wichtig, Menschen nicht auf Symptome oder Diagnosen zu reduzieren. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Erfahrungen, Beziehungen, Stärken und Bewältigungsstrategien mit. Deshalb steht für mich zunächst das Verstehen im Mittelpunkt: Was beschäftigt Sie aktuell? Welche Erfahrungen haben Sie geprägt? Welche Muster wiederholen sich möglicherweise – und welche Funktion hatten oder haben diese?
Ich arbeite integrativ und verbinde dabei insbesondere Elemente aus der Schematherapie, der angewandten Systemik und der lösungsorientierten Kurzzeittherapie. Je nach Anliegen können auch verhaltenstherapeutische und konfrontative Ansätze einbezogen werden. Dabei ist mir wichtig, nicht nach einem starren Schema vorzugehen, sondern gemeinsam herauszufinden, was für den jeweiligen Menschen hilfreich und passend ist.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Beziehungsthemen, emotionaler Abhängigkeit, Selbstwert und wiederkehrenden zwischenmenschlichen Mustern. Auch bei Ängsten, belastenden Verhaltensweisen und dem Gefühl, immer wieder an denselben Punkten zu landen, begleite ich Menschen dabei, Zusammenhänge besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Therapie bedeutet für mich nicht, einem Menschen vorzugeben, wie er sein Leben führen sollte. Sie kennen sich und Ihr Leben am besten. Meine Aufgabe sehe ich darin, einen geschützten und wertschätzenden Rahmen zu schaffen, neue Perspektiven anzubieten, gemeinsam Muster sichtbar zu machen und Veränderungsprozesse fachlich zu begleiten. Dabei darf Therapie neben ernsten und belastenden Themen auch Raum für Leichtigkeit und Humor haben.
Eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung ist für mich eine wesentliche Grundlage der gemeinsamen Arbeit. Deshalb ist mir wichtig, dass nicht nur die fachliche Ausrichtung passt, sondern auch die persönliche Chemie.