Ich sehe den Menschen nicht als Summe seiner Probleme.
Ich sehe den Menschen mit seiner Geschichte – und mit dem, was ihn bis heute trägt.
Denn ich bin überzeugt, dass in jedem Menschen etwas Lebendiges bewahrt bleibt. Etwas, das sich nach Verbindung sehnt, das wachsen möchte und die Kraft zur Entwicklung in sich trägt. Auf diesen Teil richte ich meinen Blick.
Diese Überzeugung prägt meine gesamte Arbeit.
Mein eigener Lebensweg hat mich früh auf die Suche nach den Ursachen menschlichen Erlebens geführt. Über die systemische Therapie kam ich zur Traumaarbeit und zu Somatic Experiencing®. Dort lernte ich, wie tief belastende Erfahrungen in unserem Nervensystem gespeichert sein können.
Die Ausbildung zur Integration prä- und perinataler Erfahrungen hat meinen Blick schließlich noch einmal grundlegend verändert. Sie hat mir gezeigt, wie bedeutsam die Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre für unser weiteres Leben sind – und wie wichtig es ist, diese ersten Erfahrungen mit Achtsamkeit und Respekt zu betrachten.
Heute verstehe ich mich nicht nur als Therapeutin, sondern vor allem als Begleiterin.
Ich begegne Menschen mit Respekt, Präsenz und Vertrauen. Nicht das Symptom steht für mich im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Nicht das, was fehlt, sondern das, was bereits da ist und Entwicklung möglich macht.
Ich begleite Menschen dabei, ihre Geschichte zu verstehen, neue Zusammenhänge zu erkennen und wieder mit ihren eigenen Ressourcen in Verbindung zu kommen. Denn ich bin überzeugt: Jeder Mensch trägt die Fähigkeit zur Entwicklung bereits in sich. Manchmal braucht es lediglich einen geschützten Raum, in dem das, was lange übersehen wurde, wahrgenommen werden darf.